Bilder in bester Qualität

Foto Kohn – Ihr Fachgeschäft in Falkensee

Als langjährige Mitarbeiter Berlins größter Fotokette Foto-Radio-Wegert stand für uns nach der Insolvenz unseres Arbeitgebers außer Frage, dass wir in der selben Branche weitermachen, in der wir bereits 20 Jahre tätig waren. So eröffneten wir am 1. Dezember 2005 unter dem Namen Foto Kohn als Untermieter vom Elektronikpartner EP:Schoepe in der Bahnhofstraße 64 unser eigenes Geschäft. Wir, meine Frau Martina und ich, haben dabei von Anfang an auf die Eigenproduktion von echten Fotos von analogen und digitalen Medien Wert gelegt. Um dies zu gewährleisten, haben wir von Fuji ein Minilabor und einen Filmprozessor zur Analog-Film-Entwicklung geleast, um Fotos in bestmöglicher Qualität im Sofort- oder Über-Nacht-Service anbieten zu können.

Im Jahr 2012 haben wir in der Dallgower Straße 10-14, gegenüber dem Gesundheitszentrum und damit in unmittelbarer Nähe zum geplanten SeeCarrè, eigene Räume bezogen. Das in die Jahre gekommene alte Minilabor wurde durch ein neues ersetzt, sodass wir jetzt in der Lage sind, bis zu 2400 Bilder in der Stunde bis zu einem Format von 30x45 cm zu produzieren. Ebenfalls ersetzt haben wir die alten Bestellterminals für Digitalbilder. An den drei modernen Terminals lassen sich jetzt auch Bilder von iPhone und Android-Handys bequem aussuchen. Daneben lassen sich mittlerweile auch bequem von zu Hause oder unterwegs über www.foto-kohn.de Bilder vom Handy oder heimischen PC online bestellen.

Daneben finden Sie in unseren Geschäftsräumen Bilderrahmen, Fotoalben, Filme, Batterien, Klebemittel, Speicherkarten, Postkarten und vieles mehr. Seit November 2015 sind wir zudem Abholstützpunkt für nicht auslieferbare UPS-Pakete.

 

INTERVIEW

Geschäftsführer Andreas Kohn über Falkensee, Fotografie und Fiktion

Ein harmonisches Team – anders könnte man Andreas und Martina Kohn nicht bezeichnen. Seit über 20 Jahren sind sie glücklich miteinander verheiratet. Und während er erst, beinahe 10 Jahre lang, die Foto-Radio-WEGERT Filiale in Falkensee übernahm, tat sie das, kurze Zeit später, für dieselbe Firma im Havelpark Dallgow. So gab es nach dem Ende von WEGERT im Jahre 2005 nur eine logische Schlußfolgerug, das eigene Geschäft genau hier zu eröffnen.

Herr Kohn, Sie verkauften 10 Jahre lang Computer bei der Firma Foto-Radio-WEGERT in Berlin. Wie kam es zum Wechsel nach Falkensee?

Eigentlich ganz einfach. Über meine Frau bin ich zu meinem zweiten Hobby, der Fotografie gekommen. Als die Großfiliale in der Kurfürstenstraße, zugunsten einer neuen Filiale am Kurfüstendamm, geschlossen wurde, wechselte ich in den Kleinfilialbereich. Nach einem Jahr der Einarbeitung, hatte ich dann die Wahl zwischen der Filiale am Zeltinger Platz in Berlin und eben der hier in Falkensee. Letztendlich gab der freundliche und großzügigere Menschenschlag hier den Ausschlag.

Sie konnten viele Jahre nicht von der alten Heimat lassen. 2007 sind Sie dennoch endgültig auch privat nach Falkensee gezogen, warum?

Das Geschäft lief gut und das Leben ist hier mit weniger Stress verbunden. Das merkt man auch der Kundschaft an. Hinzu kamen der kurze Arbeitsweg und der Wunsch sich wohnraummäßig zu verbessern.

Sie haben inzwischen das einzige Fotogeschäft in Falkensee. Warum halten Sie der Konkurrenz der Drogerie-Discounter weiter stand?

Das ist keine Frage des Standhaltens. Wir belichten Fotos, die anderen drucken nur. Diesen Qualitätsunterschied merken die Falkenseer und honorieren ihn. Echte Fotos sind einem Drogerie-Sofortdruck aber nicht nur qualitativ überlegen, sondern, durch die geringeren Herstellungskosten, auch noch günstiger. Deshalb freuen wir uns, seit der Eröffnung, über eine steigende Zahl von Privatkunden. Außerdem nehmen mittlerweile viele professionelle Fotografen unsere Dienste in Anspruch.

Die Entwicklung von Papierabzügen ist nicht die einzige Dienstleistung, weswegen die Falkenseer zu Ihnen in die Dallgower Straße kommen. Wie hat sich ihre Produktpalette im Laufe der letzten 20 Jahre verändert?

Wir entwickeln uns mit der Zeit. Gab es zu Beginn in unserem Geschäft noch Digitalkameras und andere "Hardware", beschränken wir uns jetzt vorrangig auf die Produktion von qualitativ hochwertigen Fotos und Postern bis 30x45 cm und Fotozubehör. Sie bekommen bei uns Fotoalben, Bilderrahmen, Batterien und vieles weitere aus dem Fotobereich. Zum Beispiel sind wir Exklusiv-Händler für die 3D-Laser-Glasblöcke der Firma Looxis.

Kann man als Falkenseeer bei Ihnen auch klassische Bewerbungsfotos aufnehmen lassen?

Selbstverständlich. Wir haben unser Fotostudio allerdings nicht nur für Pass- und Bewerbungsfotos eingerichtet, sondern auch für kleine spontane Portrait- und Paarshootings.

Ihr Geschäft befindet sich in einer Straße, durch die tausende Autos fahren. Haben Sie überlegt, umzuziehen?

Uns kennt man hier. Ein Umzug steht nicht zur Debatte. Allerdings würde ich mir schon wünschen, dass sich die Verkehrssituation in der Dallgower Straße ändert. Es wird beispielsweise Zeit, dass die neuen Kreisverkehre kommen. Auch die Planung, die Leipziger Straße wieder verkehrstechnisch anzubinden, halte ich für eine gute Idee. Das nähme viel Druck weg.

Neben der Fotografie gehört seit Ihrer Jugend dem Schreiben Ihre zweite Leidenschaft. Können Sie diesem Hobby noch nachgehen?

Glücklicherweise greift mir meine Frau im Geschäft als auch im Lektorat so unter die Arme, dass ich vor zwei Jahren wieder mit Schreiben anfangen konnte. Inzwischen habe ich vier Science-Fiction-Romane als Selfpublisher veröffentlicht. Die findet man unter meinem Namen z.B. bei Amazon, Hugendubel, Google, iTunes, Weltbild usw. Für meinen neuen Roman, die Takatomo-Verschwörung, suche ich, sobald das Lektorat erledigt ist, dieses mal einen Verlag, um einen besseren Vertrieb zu erreichen. Nummer sechs wird dann so in etwa 4-6 Monaten fertig sein.

Sie gehören zu den Gründungsmitgliedern der Werbegemeinschaft Falkensee-Starke-Mitte. Warum sind Sie vor einem Jahr eingetreten?

Wie die meisten hier, war ich neugierig zu erfahren, wann das SeeCarré kommt. Immerhin befinden sich mein Geschäft unweit des geplanten Shoppingcenters.

Sie sind dem Verein seither treu geblieben, engagieren sich bei den Jahresaktivitäten, sind bei fast jedem Vereinstreffen dabei – was bewegt Sie dazu?

Es ist eine tolle Truppe hier. Wir verstehen uns gut und ich hoffe, etwas zu einer starken Mitte beitragen zu können.

Auf was sind Sie in 2017 besonders gespannt?

Auf die zweite Auflage der Besenwirtschaft – hier bei uns in der Dallgower Straße im Herbst – und natürlich auf die Realisierung des SeeCarré.